Asanas

Asanas sind Körper-Stellungen oder auch – Haltungen.

Sie werden in Verbindung mit der Atmung und mit Konzentration ausgeführt
und am Anfang ungefähr 1 Minute lang gehalten.

Mit der Zeit wird die Dauer, in der man in der Stellung ruhig und entspannt
verharrt, verlängert. Der Atem sollte dabei ruhig und fließend sein, was für
die meisten Yoga-Neulinge am Anfang kaum möglich ist.

Wie viele Asanas gibt es?

Es lässt sich schwer von einer bestimmten Anzahl Asanas sprechen, denn es gibt keine einheitlichen und verbindlichen Angaben dazu. Manche sprechen von vielen Tausenden. Dann ist wiederum von Hunderten die Rede. Manche sagen auch, dass es weniger als hundert wichtige Asanas gibt.

Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Es gibt unterschiedlichste Yoga-Traditionen und viele verschiedene Yoga-Stile. Außerdem entstehen immer neue Variationen einer Asana, damit möglichst jede/-r in Genuss der Yoga-Praxis kommt.

Denn jeder Mensch besitzt eine ganz eigene Körperkonstitution und braucht nicht selten einen besonderen Zugang zu der Asana.

Asanas sind der Schlüssel zum Körper…

Wie wirken Asanas?

Sehr kurz, vereinfachend und verallgemeinernd zusammengefasst kann man Asanas grob in Gruppen unterteilen. Asanas und ihre Abfolgen können dabei sehr vielfältig und unterschiedlich wirken:

  • Liegende und Sitzende beruhigen und revitalisieren
  • Drehübungen reinigen und energetisieren
  • Balanceübungen verbessern das Gleichgewicht und stärken das Selbstbewusstsein
  • Übungen in der Bauchlage wirken verdaungsfördernd und energetisierend
  • Rückbeugen öffnen den Brustkorb und sind stimmungsaufhellend
  • Umkehrhaltungen spenden mentale Kraft und fördern die Konzentration, bauen Selbstbewusstsein und Ausdauer auf
  • Schnelle Abfolgen von aufeinander folgenden Übungen wie z.B. im Sonnengruß wirken vitalisierend und kreislaufanregend.

Allein die Wirkungen der verschiedenen Asanas würden ein Buch füllen.
Ein sehr dickes Buch!

Manche Asanas lassen sich mehreren Gruppen zuordnen wie z.B. das Nadelöhr.
Hier ist einiges dabei: Drehung, Gleichgewicht, Arm-Balance.

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Ganz wichtig:

Yoga ist kein Wettbewerb und sucht keine Superstars – Yoga ist ein Weg nach innen. So musst Du Dich nicht mit jemanden vergleichen und nichts beweisen. Du brauchst keine falschen Ambitionen haben – Du musst nicht den Kopfstand beherrschen und Dich nicht wie Schilf verbiegen können.

Du sollst beim Üben Freude an der Bewegung, wohltuende Dehnung, Ruhe
und Wohlbefinden empfinden. Du sollst Dich besser spüren lernen, indem
Du nach innen gehst, nachspürst. Das Wichtigste passiert in Deinem Inneren.

Stehende Asanas /Haltungen z.B.:

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Virabhadrasana II – Krieger II

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Utkatasana – Stuhlhaltung

Gleichgewichtshaltungen wie z.B.:

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Vrksasana – Baum

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Natarajasana – Tänzer

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Virabhadrasana III– Krieger III

Arm-Balance-Haltungen wie z.B.:

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Purvottanasana – schiefe Ebene

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Krähe

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Vashisthasana – seitliche schiefe Ebene

Umkehrhaltungen wie z.B.:

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Sirsasana – Kopfstand

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Viparita Karani – an der Wand oder mit Hilfe einer Yogarolle (alternativ zum Schulterstand)

Rückwärtsbeugen:

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Urdva Dahnurasana – Rad

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Dhanurasana – Variation Bogen
Setu Banda Sarvangasana – Schulterbrücke Variation

Vorwärtsbeugen:

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Pashimotanasana – sitzende Vorwärtsbeuge

Liegende Asanas:

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Balasana – Stellung des Kindes

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Shavasana

Drehhaltungen:

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Marichyasana – Drehsitz

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Nadelöhr

Yoga mit seinem breiten Angebot und zahlreichen Asanas und deren Variationen
und Abwandlungen ist für alle da und tut allen gut.

Mache Deine Erfahrungen, melde Dich einfach unverbindlich zu einer
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